Der Scharlatan – der Fakebucher

| 14. August 2012 | 3 Comments

Der Scharlatan

Es war einmal ein Scharlatan,
dem taten es die Escorts an.

Er dacht: hehe, ich bin ganz schlau,
buch paar Wochen vorher schon die Frau.

Da der Kontostand ist wieder leer,
muss ‘ne and’re Lösung her!

Ein guter Kund’ geb ich vor zu sein,
Einsamkeit, Frauenstimmen – meine Pain!

Doch eine Buchung will ich nicht!
Telefonieren will ich, kleiner Wicht!

Quatschen und Nerven stundenlang
und alles erfahren von meinem Fang.

Meine Masche: Ich hätte Geld wie ne Bank,
bis zu dem Tag, dann bin ich krank!

Dieses Gedicht widmete ich 2008 einem Herren, der in die Kategorie der sogenannten Fakebucher gehörte.

Was Fakebucher sind, davon können ihnen besonders independent Escorts ein Liedchen singen – oder eben Gedichte schreiben. Der Fakebucher, Zeitschinder, Frauenhasser, Frustrierte hat unterschiedliche Motive, die man nicht wirklich ergründen muss, denn Fakt ist: Er verschwendet Zeit!

Es gibt Herren, die eine Frau schon ein halbes Jahr im Voraus buchen möchten, um ein halbes Jahr gratis Entertainment zu bekommen. Zugegebenermaßen ist es nicht einfach, einen potentiellen Kunden abzuwimmeln, denn man möchte ja höflich sein und zudem denkt frau auch wirtschaftlich. Doch alles hat seine Grenzen. Das halbe Jahr im Voraus ist nur ein Beispiel. Bei anderen sind es zwei Monate, ein Monat, drei Wochen oder auch schon nur eine Woche.

Woran erkennt man den Fakebucher?

In erster Linie erkennt man diese Kategorie Mann, die ich oben beschreibe an seinem Verhalten, am liebsten täglich mit der Frau telefonieren zu wollen. Das Argument ist meist, er wolle ja feststellen, ob die Chemie zwischen ihm und seiner Auserwählten auch wirklich stimme. Es ist auch nicht so, dass er um einen Telefontermin anfragt – per email oder sms – nein, er ruft einfach an, wann es ihm passt. Eine äußerst unhöfliche Eigenschaft im Escortservice, denn auch die Frau hat üblicherweise ein Privat- und Berufsleben und eben Pause vom Geschäft. Doch das alles wird missachtet und es wird eingedrungen – wohlgemerkt noch ohne einen Cent bezahlt zu haben!

Wie löst man das Problem?

Das ist relativ einfach: Machen Sie klare Ansagen! Wenn die Telefonate oder auch Emails überhand nehmen, lassen Sie sich ihre Zeit vergüten. Entertainment for free gibt es nicht, denn genau das ist Jobinhalt, der bezahlt wird. Sollte der dreiste Ungentleman sich nicht eines Besseren belehren lassen, hilft nur, nicht mehr ans Telefon zu gehen, seine Emails nicht mehr zu beantworten und ihm, wenn gar nichts mehr hilft, das gesamte Date zu canceln. Abgesehen davon, sollten Sie sich eh überlegen, ob Sie einen Menschen treffen möchten, der unsanft mit diesem sensiblen Thema umgeht. Was macht so jemand erst bei einem Date?

 

 

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Category: Die Independents

Comments (3)

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  2. NG-Escort sagt:

    Ein Danke für das angesprochene Thema, was man eigentlich direkt mit als Hinweis auf unserer Homepage verlinken sollte. Es ist schon Traurig was manche Kunden vor einer Buchung alles versuchen. Unsere Erfahrung zeigt uns aber auch, das die Kunden mit den meist geschriebenen Emails leider immer wieder ihre Termine absagen.

  3. patty_6 sagt:

    kann ich vielfach bestätigen: Je mehr blabla und Fragerei vorher, desto unwahrscheinlicher eine konkrete Buchung bzw. desto unzuverlässiger ist der Gast.

    Scheint wohl so zu sein: Tatmenschen handeln und das andere sind lästige Labertaschen denen frau gratis den Unterhaltungsdeppen machen soll ;)

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